Hetzjagd in den Massenmedien

14/03/2009

Vorwort:

Der hier folgende Text ist absolut subjektiv und spiegelt meine eigene Meinung wieder. Sicherlich ist diese Meinung durch diverse Erfahrungen in meinen Leben beeinflusst wurden. Zum einen dadurch das ich jahrelang Counter-Strike gespielt habe, zum andern dadurch das ich momentan im Kindergarten arbeite und vorher Betreuung von Schülern übernommen haben, in diesem Bereich ha ich quasi die andere Sich kennen gelernt.

Killerspiele sind wie folt definiert:

„Spielprogramme, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen.“

(Quelle: Wikipedia)

Dieses schließt auch Strategiespiele, wie z.B. Age of Empire oder auch Starcraft, mit ein. Ich beziehe mich hier jedoch hauptsächlich auf das Genre der Ego-Shooter.

 

Hauptteil:

Seit dem jetzigen Amoklauf steht wiedermal das Thema „Killerspiele“ im Mittelpunkt der Diskussionen, dieses war jedesmal die Hauptdiskussionsgrundlage und wenn man den Massenmedien glaubt muss man das sogar als Hauptgrund einschätzen.

Nach dem Amoklauf in Erfurt kam zum erstenmal eine generelle Diskussion über „Killerspiele“ auf.

Damals hatte ich, muss ich beinahe zu meiner eigenen Schande gestehen, ein sehr eingschränkten Blick darauf und war immer der Meinung, dass das genauso sinnvoll ist wie zu behaupten Brot wäre Schuld. 

Heutzutage muss ich jedoch gestehen das das ganze relativiert werden muss, die sogenannten „Killerspiele“ sind sicherlich nicht eine Garante für Amokläufer, so wie es teilweise dargestellt wurde. Sicherlich können „Killerspiele“ bei Leuten mit einem entsprechenden psychologischen und sozialen Background nicht gerade förderlich wirken, vor allem beim „Missbrauch“ dieser Spiele. Beim normalen Durchschnittsspieler, auch wenn er das Spiel exessiv nutzt, wird ein solches Spiel sicherlich niemals dazu verleiten einen Amoklauf o.ä. zu planen.

Sicherlich wurde von diverse Psychologen festgestellt, dass schon 20 minütiges Computerspielen folgende Auswirkungen haben kann:

  • Erhöhung der Erregung
  • Förderung aggressiver Kognitionen
  • Förderung aggressiver Emotionen
  • Förderung aggressiven Verhaltens
  • Reduktion prosozialen Verhaltens
Alle Punkte können durch diese Spiele ausgelöst werden, teilweise durch die Brutalität, teilweise jedoch auch durch mangelnden Erfolg. Es wird jedoch in allen Punkten nur von einer Förderung geredet, das heißt man braucht eine gewisse Grundlage hierfür.
Was jedoch immer wieder vergessen oder verharmlost wird ist, dass die gewaltdarstellung in Filmen größtenteils deutlich höher und realistischer ist als in den meisten Computerspielen. Diese fanden jedoch nie einen so starken Anklang wie die Spiele. Ein Grund könnte sein, dass Computerspiele relativ neu sind und somit von einem Großteil der älteren Bevölkerung nicht anerkannt wird und somit für Zeitungen ein Hauptangriffspunkt sein könnte, nach dem Motto „alles Neue ist schlecht“. Ein kleiner Auszug aus Wikipedia unterstreicht dieses :
„Der Autor Roland Seim und viele Spieler vergleichen die derzeitige Kritik an Computerspielen im Allgemeinen und „Killerspielen“ im Besonderen mit den Angriffen gegen neue Medienformen in den letzten Jahrzehnten vor dem Hintergrund der jeweils herrschenden Moralvorstellungen.Diese richteten sich unter anderem gegen JazzFernsehenBeatmusikRockmusikComicsund Videofilme. Ähnlich wie beim heutigen Schlagwort „Killerspiele“ wurden auch damals polemisierende Wortneuschöpfungen kreiert, so wurde beispielsweise in den 1930er Jahren Jazz als „Negermusik“ verhöhnt. Hierbei wurde regelmäßig unterstellt, der Konsum des jeweiligen Mediums würde zwangsläufig zu nachhaltigen Schäden bei den betroffenen Konsumenten führen, häufig verlief die Diskussion hierbei entlang der jeweiligen Generationsgrenzen. Die meisten dieser Medien werden heute gesamtgesellschaftlich akzeptiert und teilweise als Kunstformen wahrgenommen“
(Quelle: Wikipedia.de)
Eines der Hauptspiele, die von den Massenmedien angeprangert wurden, sowohl damals auch als heute ist Counter-Strike.
Counter-Strike ist einer der beliebtesten, wenn nicht sogar der beliebteste, Ego-Shooter, oder besser gesagt Taktik-Shooter, weltweit.
In dem Spiel geht es um den Kampf von Anti Terror Einheiten gegen Terroristen, mit dem Ziel eine Bombe zu entschärfen, die von der Terror Seite gelegt werden muss. Dieses Ziel gilt es mit Waffengewalt zu verhindern. Dieses hört sich erstmal als ein Spiel bestehend aus purer Gewalt an. Auf so genannten Public Server(vor allem Deathmatch Servern) ist dieses vermutlich auch so,  jedoch verlieren Leute, die sich nur auf die Gewalt in dem Spiel konzentrieren, sehr schnel die Lust auf dieses.
Das Spiel lebt davon, dass zwei eingespielte Teams gegeneinander spielen. Beide Teams verfolgen hierbei diverse Taktiken um ihre Ziele zu erreichen. In dem Spiel führen 5 Punkte zum Erfolg:
  1. Taktik
  2. Teamspiel
  3. Absprache
  4. Einschätzung der Situation
  5. Eigene Spielstärke
Von den 5 hier genannten Punkten erfordert nur der 5. die Waffen, denn im 5. geht es darum möglichst genau zu zielen. Alle andern 4 können auch auf jede andere Situation übertragen werden und sind unabhängig zum Spiel. Jedoch sind die ersten 4 Punkte die jenigen die über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Malte Lübkemann sagte gegenüber dem Weser-Kurier:
„Es geht mir nicht ums Blutvergießen, sondern um die Taktik und den Sieg über das gegnerische Team. Es wäre für mich auch kein Problem, wenn die Figuren im Spiel nur mit Blümchen schießen würden.“
(Quelle: Weser-Kurier 22.02.09 Abteilung Zoom)
Jeffrey Wimmer, Angestellter beim Institut für Medien, Kommunikation und Information der Universität Bremen, sagt im gleichen Artikel
„Wichtiger Aspekt ist dabei, dass die Spieler Aufgaben selbstständig und kompetent lösen können.Außerdem fördert das vernetzte Agieren in Teams soziale Kompetenzen, die man im Berufsleben nur allzu gut gebrauchen kann.“
(Quelle: Weser-Kurier 22.02.09 Abteilung Zoom)
(Den kompletten Artikel kann man auf
bremer-clan.de nachlesen.)
Das Spiel Counter-Strike kam zum ersten Mal ins Gespräch im Zusammenhang mit dem Amoklauf im Erfurt. Hier wurde das Thema stark von den Massenmedien gepusht, dass im Endeffekt Robert Steinhäuser keine Affinität oder auch nur Interesse zu Counter-Strike hatte interssiert hierbei nicht.(Nachzlesen auf spiegel.de) Das Gleiche zeigt sich jetzt wieder im Zusammenhang mit dem Amoklauf vom 11.03.09.
Der Präsident der Deutschen Stiftung für Verbrechensbekämpfung behauptete hierzu:
„Dass der 17-Jährige auf der Flucht noch weiter um sich geschossen hat, ist ein Verhalten, das Jugendliche auch in Spielen wie Counter-Strike oder Crysis lernen können“
Das die Aussage Schwachsinn ist, habe ich oben probiert darzustellen. Das Problem ist, dass die meisten selbsternannten Experten, keine Ahnung von dem haben über was sie schreiben. Sie scheinen sich nicht im mindesten dafür zu interessieren, sich mit dem Spiel auseinander zu setzen. Keiner von denen hat einen Einblick in dieses Spiel genommen, sie haben weder sich mit Spielern unterhalten noch probiert eine differenzierte Meinung einzuholen.
Selbst renomierte Zeitungen wie die FAZ unterliegen hierbei diesem Fehler, so schrieb die FAZ:
Laut der Sonntagsausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ benutzte der Amokläufer das Computerspiel „Half Life: Counter Strike“ als Trainingsoftware.      

„Das populäre und indizierte Computer-Onlinespiel Counter Strike“ sei das Spiel der „Haßindustrie“. Laut FAZ spielen ständig 500.000 Spieler „das Spiel, in dem man vom Polizisten (sogar die GSG 9) über den Passanten bis hin zum Schulmädchen jeden erschießen soll“. 

Wie in dem Artikel zu lesen ist, verlor der ehemalige Schüler dadurch seinen Realitätssinn. Als ein echter Fan des Spiel stattete er sich selbst mit den Waffen aus, die das Computerspiel vorgibt.

Das meistgespielte Computerspiel der Welt soll dem Sport-Schützen gezeigt haben, wie er vorzugehen hatte. „Ob der Massenmord für ihn Spiel oder das Spiel schon Mord war, werden Psychologen erkunden“, so die FAZ. Das Spiel trage auf jeden Fall Schuld daran, nur die Begründung fehlt noch.  “

(Quelle: Chip.de)

 

(Eine weitere Artikel über den gleichen FAZ Artikel findet sich auf pcwelt.de)
Auch nach herber Kritik hält die FAZ daran fest sie sagen, dass es egal ist das der Ablauf des Spiels anders ist als beschrieben, daran das man auf Menschen schießt ändert sich dabei nicht.
(Nachzulesen auf chip.de )
Leider sind beide Artikel nicht mehr im Original online verfügbar.
Das sogenannte Experten Forum gibt es allerdings noch auf faz.net.
Interssant desweiteren ist auch, dass immer behauptet wird, dass jeder Counter-Strike Spieler eine Waffe bedienen kann, jedoch können die meisten nicht mals mehr eine Waffe laden geschweige denn wirklich zielen, somit müssen die Gründe auch hierfür wo anders gesucht werden.
Wieso die Massenmedien jedoch immer wieder darauf zurückgreifen lässt sich nur erahnen. Ich wage zu behaupten, dass der Hauptgrund Profitgier ist. Denn genau das ist was die Leute lesen wollen denn, dass diese Spiele , die die ältere Generation der „Zeitungsleser“ , die nun  mal großteils die sind die die Zeitungen abonieren, nicht kennen, so böse und an allen Schuld sind. Hätte man andere Gründe genannt, die z.B. nicht so sensationell sind, hätte das die Auflage vermutlich nicht so stark steigern können. Problem ist auch, dass die Auflage sich eventuell verringert hätte, wenn man z.B. die Fernsehfilme o.ä. angegriffen hätte, die inzwischen deutlich stärker akzeptiert sind.
Was desweiteren beim jetzigen Amoklauf vor allem gerne ignoriert wird, ist das sich der Junge in psychatrischer Behandlung befand und diese abgebrochen hatte. Der Begriff ignoriert ist hier vielleicht nicht der zu 100% korrekte, sondern man sollte lieber sagen es geht unter der Kritik an den Computerspielen unter.
 
Nachwort:
Im Nachhinein muss man sagen, dass die Massenmedien und vor allem die Bevölkerung sich ganz genau überlegen sollte, ob sie das hören/veröffentlichen wollen, was sie hören wollen, oder nur sehr genau recherchierte Informationen. Die reißerische Berichterstattung zum Beispiel hier zum Thema Counter-Strike muss einfach ein Ende haben, man sollte das ganze einfach mal realtistischer angehen. Selbst die BPJM hat nach langen Überlungen, in die auch Spieler mit einbezogen wurde, entschieden das Spiel ab 18 freizugeben und somit auch keine Gefährdung gesehen das jugendliche dadurch „durchdrehen“ können. 
Die Aussage das alle „Killerspiele“-Spieler potentielle Amokläufer sind, was häufiger zwischen den Zeilen zu lesen ist, ist absoluter Schwachsinn, das hab ich probiert hier darzustellen.
Links:

Das Deutsche Schulsystem ? Konkurenzfähig?

23/10/2007

Ist unser deutsches Schulsystem international konkurenzfähig? Dieser Frage widme ich diesen mehr oder weniger kleinen Eintrag. Dieses Thema ist denke ich  zumindest seit der Pisa Studie jedem geläufig. Denn seit es diese Studie gibt, ist jedem klar, dass das deutsche Schulsystem zumindest nach diesem Test zu den schlechtesten in Europa gehört.

Um dieses zu verbessern hat man sich entschlossen die sogenannte „Orientierungsstufe“ abzuschaffen. Die Folge daraus war, dass man die Schüler schon nach der vierten Klasse in Hauptschule, Realschule und Gymnaisum unterteilt hat. Jedoch war dieses Hilfreich? Wenn man sich die skandinavischen Länder anguckt, die in dem Pisa test allesamt gut abgeschnitten hatten, stellt man fest, dass diese keine Trennung zwischen den Schulzweigen haben. Also sollte man sich fragen, wieso die Politiker die Trennung beschleunigt haben, anstatt sie abzuschaffen, dieses sieht aus wie ein Rückschritt in der Entwicklung. Meiner Meinung nach ist es auch einer.

Der nächste Punkt, der in Skandinavien weit verbreitet ist, sind die Ganztagsschulen. Dieses wird probiert in Deutschland auch einzuführen, allerdings hat es in den 7 fast 8 Jahren nur dazu gereicht, dass mehr Arbeitsgemeinschaften angeboten werden und das eine längere Mittagspause eingeführt wurde. Dieses lässt zumindest erkennen, dass Deutschland zumindest interessiert ist, etwas zu ändern. Jedoch sollte man nicht unbedingt damit anfangen, den Unterricht zu verlängern, sondern eher die allgemeine Stundenzahl zu erhöhen, vor allem für die unteren Jahrgänge, denn teilweise nur 20 Stunden Unterricht sind eindeutig zu wenig. Auch die Verkürzung der Schulzeit, auf 12 Jahre, ist nicht ratsam, da so die zu lernenden Inhalte stark verkürzt werden oder nur in Teilen unttericht werden können. Ein weiterer Aspekt an den Änderungen ist, dass es nun keine Leistungskurse mehr gibt. Es gibt nur noch Kurse auf erhöhten Niveau und davon 3. Der Unterschied liegt darin, dass die Stundenzahl dieser Kurse von 5 auf 4 runtergesetzt wurde, und dafür ein Fach hinzugekommen ist. Im Gegenzug dazu, wurden die allgemeinen Kurse zum größten Teil von 3 auf 4 Stunden angehoben. Somit hofft man eine breiteres Bildungsspektrum zu erlangen, aber ob dieses von Vorteil ist, ist nicht gesichert. Meiner Meinung nach ist dieses ein Nachteil, denn als Schüler der 12. Klasse, sollte man wissen, in welchen Bereich man Studieren oder eine Ausbilung machen will. Somit ist es für mich unverständlich, wieso man sich nicht auf den Bereich spezialisieren sollte, mit 5 Stunden Unterricht die Woche.

Ein jedoch sehr positiver Aspekt, sind die Berufs- und Studienberatungen, sowohl in Form von Gesprächen, als auch in Form von Vorstellungen einzelner Unternehmen und diverser Studiengänge, sowohl durch Professoren, als auch in Form von Studenten. Dieses ist in sofern sinnvoll, da man so früh eine Ahnung hat, welche Studienrichtung oder welche Ausbildung einen interssieren könnte.

Eine weitere Institution, die es bei mir an der Schule erst seit neusten gibt, ist die, dass eine Studienvorbereitung, bereits im 12. Schuljahr stattfindet. Hierbei hat sich ein ehemaliger Diplom Ingineur für Elektronik bereit erklärt, bei uns an der Schule eine Vorbereitung auf das Studium zu geben. Genauer gesagt, wird hierbei die Theorie erklärt, die hinter einem Studium steckt, und teilweise auch wie das Stomnetzwerk in Deutschland aufgebaut ist. Dieses soll  helfen leichter in ein solches Studium einzusteigen. Allerdings,  ist zu bemängeln, dass es 1. nur eine Richtung gibt, in der ein solcher Kurs angeboten wird, und 2. das die Schule nicht auf solche Personen zugeht, sonder solche Personen auf die Schule. Somit sieht es danach aus, als wenn die Schule kein Interesse daran hätte, sowas anzubieten.

Deswegen, denk ich das zwar teilweise die richtigen Schritte unternommen wurde, allerdings wurden diese zum Teil nicht von den Schulen, beziehungsweise von den Behördern ausgelöst, sondern von interessierten Menschen, die teilweise nichts mit Schule zu haben. Jedoch wurden auch diverse Schritte in die falsche Richtung unternommen, sodass man sagen kann, dass Deutschland weiterhin im Pisatest nicht oben anzutreffen ist. Allerdings könnte unser Schulsystem darauf hinauslaufen, dass wir sehr gute Studenten, auch im europäischen Bereich haben, da diese am stärksten gefördert werden.


Ist die Demokratie am Ende?

23/09/2007

Ist die Demokratie am Ende? Dieser provokante Frage will ich einen eigenen Eintrag widmen. Ich hoffe, das jetzt keiner denkt das ich die Demokratie als solche nicht schätze, ich bin ein großer Fan der Demokratie, denn ich denke, dass es für die bisherige Gesellschaft, das beste System war, jedoch ist sie das weiterhin?

Politiker wollen in die Privatsphäre von Personen eingreifen, indem jeder der Chemikalien kauft registriert wird, aber ist jeder der Wasserstoffperoxid kauft nun jemand der Bomben bauen will? Dann wäre zu dem Zeitpunkt jede Friseuse und jeder Friseur ein potentieller Atenntäter, denn diese brauchen ihr Wasserstoffperoxid zur Blondierung der Haare.

Auch werden immer mehr Einschnitte in der Sozialpolitik vorgenommen. Ist zum Beispiel Hartz 4 sozial gerecht? Ich denke nicht das Hartz 4 sozial gerecht ist, jedoch war Hartz 4 absolut notwendig, denn ohne diese Reform, wäre wohl Deutschland in ein paar Jahren absolut Insolvent gewesen, dann könnten die Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger gar keine Unterstützung mehr bekommen.

Da die Sozialpolitik aber eine wichtige Stütze der Demokratie ist, ist diese Frage nicht ganz unberechtigt.

Auch die Privatsphäre ist eine wichtige Stütze der Demokratie, denn die Demokratie ist das Volk, doch wenn man das Volk ausspähen lässt, kann das Volk dann wirklich noch unabhängig wählen.

Was aber ist die Lösung des Problems ? Eine Diktatur ? Nein, eine Diktatur springt zwar relativ schnell ins Auge, jedoch ist sie genau so schnell wieder verworfen. Denn woher will man vorher schon wissen, in welche Richtung der Diktator seine Politik lenkt, vor allem woher soll man wissen ob er nicht größenwahnsinnig wird. Alle Dikaturen die es bisher gab sind schiefgelaufen und somit ist klargestellt, das es keinen Sinn hat eine solche Regierungsform weiter in Betracht zu ziehen. Auch ein Regierungssystem wie das der DDR ist nicht wünschenswert, denn auch diese Regierungsform hat nichts positives gebracht, letzendlich ist auch sie Insolvent gegangen. Somit ist Kommunismus auch keine Lösung. Vielleicht ist die konstitutionelle Monarchie die Lösung, wie sie in England stattfindet. Die letzte Möglichkeit die eventuell eine Lösung sein kann, ist die Demokratieform die in der Weimarer Republik herrschte, das heisst eine Person die praktisch alles bestimmen kann, jedoch Vorschläge eingereicht kriegt und auch abgesetzt werden kann .

Die schlussendliche Lösung des Problems liegt jedoch in weiter Ferne und wird in einem langen Prozess ermittelt werden